Jacquesson N°739 Champagner, ein außergewöhnlicher Champagner, den man auf jeden Fall kennen sollte!

2. Juni 2016 |Allgemein Empfehlungen Wissen
Champagner Flasche von N°739 Jacquesson

Jacquesson N°739 Champagner

Für das Haus Jacquesson ist es wichtig, dass der Kunde die Wirkung des Jahrgangs fühlt.

Im Erntejahrgang N° 739 dominiert der Jahrgang 2011 und ist hauptsächlich von Chardonnay komponiert. Genießen Sie diesen mineralischen und energischen Champagner: Bald werden Sie süchtig sein! 😉
Ein feiner Champagner zu Aperitif oder zu Fisch und Krustentieren, der so um die 45 Euro liegt.

Bei dem Erntejahrgang  739 handelt es sich um die sog. „700er Serie“.

Die sog. „700er Serie“ hat die Schnittmenge zwischen der besonderen Eleganz eines sehr guten Markenchampagners und den typischen Charakteren eines Winzerchampagners.

Mit der aktuellen Füllung Cuvée No. 739 sind wir entsprechend zum Elfjährigen beim Grundweinjahrgang 2011 angekommen. Dieser ist eine Cuvée basierend auf dem Jahrgang 2011 (zu 69% sowie 31% Reserveweinen) und besteht insgesamt zu 57% aus Chardonnay, 21% Pinot Noir und 22% Pinot Meunier.  Schließlich wurde der 739 mit 3,5% Dosage im April 2015 degorgiert. All das steht angenehmer Weise auf der Flasche.

Vor dem Dégorgement reifen die Champagner in den Kellern unter Dizy zwischen 36 bis 42 Monate auf der Hefe. Von dem Extra-Brut N°739 wurden insgesamt 264.292 Flaschen, 10.250 Magnums und 304 Jéroboams abgefüllt – Dosage: 3,5 gr/l. Eine höhere Dosage wäre bei diesem Wein fast kontraproduktiv, er ist vom Wesen her schon opulent, volumig und komplex und benötigt von daher schon wenig Dosage.

Die IDEE der 700er-Serie

Die IDEE bei der 700er-Serie des Hauses war der Gedanke, das Beste was der Jahrgang zu bieten hat auf die Flasche zu ziehen, statt, wie in der Champagne üblich, jedes Jahr einen Standardcuvée zu vinfizieren. Jede Zahl entspricht einem Jahrgang, beginnend  mit N° 728 (Jahrgang 2000), und wird von einem kleinen Anteil älterer Jahrgänge abgerundet.

Die 700er Serie beginnt mit dem Cuvée N°728 aus mehrheitlichen Anteilen der Ernte 2000. Durch diese neuartige Idee ist zu jeder Zeit nachvollziehbar, aus welchem Jahrgang der Hauptbestandteil der Cuvée stammt: Die N°739 bezieht sich auf dem Jahrgang 2011, N°738 auf 2010, N°737 auf 2009, usw.…

Die Trauben für die 700er-Serie stammen aus 1er und Grand Cru Lagen aus dem Grande Vallée de la Marne und der Côte des Blancs. Sie sind in Eichenfässern gekeltert, und fast immer ungefiltert.
Die Gärung der Weine findet ausschließlich spontan, in Holzfudern (Holzfässer mit ca. 1000 Liter Inhalt) statt. Zusätzlich zum Ausbau der Weine auf der Hefe wird der Hefesatz monatlich aufgerührt, was den Weinen noch mehr Substanz verleiht. Durch diese Bâtonnage wird der Chardonnay rund und fein, der Pinot Noir fruchtig und präzise, und der Pinot Meunier komplex und ausbalanciert.

DAS  „Cuvée 700“ Konzept in der Champagne ist einzigartig und ist das Gegenteil von einem nicht-Wein Jahrgang“, erklären sie.  Das Cuvée wird in kleinen Portionen von Reserve-Weine verstärkt nämlich zur Komplexität der Cuvée, ohne den Charakter des Basisjahres zu verstecken. Sie sind somit vor allem ein Grand Vin de Champagne.
Sie haben das Potenzial und können altern für eine bemerkenswert lange Zeit.

Historie des Hauses Jacquesson:

Im Jahr 1798 wurden die  imposanten Keller von Claude Jacquesson eingeweiht in Châlons-sur-Marne. Napoleon war davon derart beeindruckt, dass er Jacquesson mit einer Goldmedaille für Pracht und Schönheit auszeichnete.

Ab 1837 leitete Aldophe Jacquesson die Firma. Adolphe war ein begnadeter Tüftler und hatte  1844 die Idee für die erste Muselet. Damit ist jenes Drahtkörbchen gemeint, das den Korken davon abhält, unter enormen Druck aus der Flasche zu springen.

1841 heiratete Adolphes Jacquessons Schwägerin einen gewissen JohannJoseph Krug, der schon seit 1834 bei Jacquesson beschäftigt war, bevor er kurz darauf 1843 sein eigenes Unternehmen KRUG gründete.

Bald werden wir uns auch mit dem Cuvée von Krug beschäftigen, welcher das Lieblingsgetränk von Konrad Adenauer war.

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